Der Kugelumlauf wird sowohl bei Spindeln (Kugelumlaufspindel oder Kugelgewindetrieb) verwendet als auch bei Linearwagen (Kugelumlaufwagen) und allgemein bei Linearlagern.
Im Gegensatz zu Gleitlagern ist die Reibung viel geringer, da zahlreiche Kugeln auf dem Linearträger (z.B. Linearstahl oder Profilschiene) aufliegen und bei Bewegung des Schlittens in Bewegungrichtung ständig wieder abgesenkt werden. Man kann sich das System des Kugelumlaufs wie eine Kette eines Kettenfahrzeuges vorstellen. Ebenso wie ein Kettenfahrzeig können so hohe Lasten gleichmäßig auf den Untergrund übertragen werden.