Die Spindel eines Linearantriebes wird üblicherweise mit einem Festlager und einem Loslager gelagert, wobei das Loslager keine axialen Kräfte aufnehmen soll und daher in axialer Richtung vergleichsweise lose gelagert ist (z.B. ein Schiebesitz) .
Das Loslager muß kleine axiale Bewegungen zulassen, damit die Ausdehnung der Spindel durch Wärme kompensiert werden kann. Die Wärme entsteht durch die Reibung der Spindelmutter auf der Spindel. Da Trapezgewindeantriebe höhere Wärmeverluste (höhere Reibung) im Vergleich zu Kugelumlaufantrieben besitzen, ist hier auch die Wärmeausdehnung größer.
Ein Loslager kann daher auch als Gleitlager ausgeführt werden, z.B. mit Sinterbuchsen oder Kunststoffen. Bei Verwendung von Kugellagern ist nur ein normales Rillenkugellager erforderlich, um die geringen radialen Kräfte aufzunehmen.