Insbesondere Portalfräsmaschinen haben kein ebenes Maschinenbett, da dieses für 2D Arbeiten wie dem Schneiden von Plattenmaterial (Sperrholz, Kunststoffplatten) nicht notwendig ist. Weil das Werkstück ohnehin durchdrungen wird, sind Toleranzen im Milimeterbereich auf der Z-Achse akzeptabel.
Diese Ungenauigkeit ist jedoch zum Gravieren und Leiterbahnenfräsen viel zu hoch. Die Folge ist eine ungleiche Fräsbreite, da vorwiegend mit V-förmigen Fräsern bzw. Sticheln gearbeitet wird.
Abhilfe schafft ein Tiefenregler oder auch Gravurtiefenregler. Er sitzt auf einer eigenen Linearführung und hat direkten Kontakt zur gravierenden Oberfläche. Das Kontaktstück besteht aus Kunststoff mit guten Gleiteigenschaften. Die Einstichtiefe des Fräsers ist meist über ein Feingewinde einstellbar.
Damit nicht das gesamte Gewicht des Fräskopfes auf dem Material lastet, ist bei größeren Fräsköpfen eine Vorbelastung mittels Federspannung o.ä. sinnvoll.