Die Trapezgewindemutter in Verbindung mit einer Trapezgewindespindel ist ein weit verbreiteter Aufbau für Linearführungen. Im Gegensatz zu den teuren Kugelumlaufantrieben ist die Reibung und der Verschleiß höher und die erreichbare Verstellgeschwindigkeit niedriger.
Durch die Wahl eines modernen Kunstoffes für die Trapezgewindemutter wie Nylatron oder Zedex können diese Nachteile deutlich verringert werden. Ein weiterer Vorteil ist, daß eine Trapezgewindemutter aus selbstschmierendem Kunststoff viel weniger gewartet werden muß und bei einem eventuellen Verschleiß nur die Trapezgewindemutter augetauscht werden muß und nicht die Spindel, da letztere eine höhere Härte aufweist.
Bei herkömmlichen Materialien für die Trapezgewindemutter wie Rotguß oder Stahl verschleißt auch die Trapezgewindespindel und zusätzlich ist der Wartungsaufwand durch die regelmäßig notwendigen Schmierintervalle erheblich größer.